Selbstheilung beginnt auf deinem Teller, nicht im Medizinschrank
- Birgit Seidl

- 30. Juli
- 5 Min. Lesezeit
Was wäre, wenn dein Körper mehr kann, als du denkst und schon Meister der Selbstheilung ist?
Hand aufs Herz: Wie oft suchst du nach einer schnellen Lösung, wenn dein Körper sich bemerkbar macht?
Ein bisschen mehr Energie wäre schön. Besser schlafen. Weniger Entzündungen. Ein Immunsystem, das nicht bei jedem Wetterwechsel schlappmacht.
Dabei übersehen wir oft etwas Erstaunliches: Unser Körper arbeitet rund um die Uhr für uns. Er repariert Zellen, bekämpft Krankheitserreger, reguliert Hormone, heilt kleine Verletzungen und sorgt dafür, dass Milliarden von Prozessen jeden Tag reibungslos ablaufen. Einfach so, ohne unser großes Zutun.
Diese Fähigkeit nennen wir Selbstregulation oder umgangssprachlich auch Selbstheilung. Sie ist kein Wundermittel und ersetzt keine medizinische Behandlung, wenn sie notwendig ist – aber sie ist eine der faszinierendsten Eigenschaften unseres Körpers.
Und wir können diese natürlichen Prozesse im Alltag unterstützen. Ein wichtiger Bausteine dabei ist unsere Ernährung.
Dein Körper arbeitet ständig – auch wenn du nichts davon merkst
Während du diesen Artikel liest, passiert in deinem Körper unglaublich viel.
Zellen werden erneuert. Das Immunsystem überprüft ständig, ob Eindringlinge abgewehrt werden müssen. Kleine Entzündungen werden reguliert und beschädigte Strukturen repariert. Währenddessen funktioniert dein Nervensystem wie ein biologisches Hochgeschwindigkeitsnetzwerk. Nimmt Reize auf, verarbeitet sie, löst Reaktionen aus. Gleichzeitig sind die Organe beschäftigt, alle Funktionen des Körpers rund laufen zu lassen, so dass Atmung und Kreislauf stabil sind. Der Stoffwechsel die Verdauung reibungslos funktionieren und auch die Filterung von Abfallstoffen und der Schutz der Organe und des Körpers sicher gestellt sind. Und noch so einiges mehr.
Für all diese Prozesse benötigt dein Körper Energie und Nährstoffe. Man könnte sagen: Dein Körper ist wie ein hochmodernes Team. Damit alle gut zusammenarbeiten können, brauchen sie die richtigen Bausteine.
Viele dieser Bausteine liefern wir – oder eben nicht – mit dem, was täglich auf unserem Teller landet.
Ernährung ist kein Zaubertrick – aber einfach gesund macht einen Unterschied
Es wäre schön, wenn es ein Lebensmittel gäbe, das alle Beschwerden verschwinden lässt. Habe ich aber noch nicht kennengelernt.
Was es jedoch gibt, ist eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse, die zeigen: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt zahlreiche Körperfunktionen, darunter das Immunsystem, den Stoffwechsel und die normale Zellfunktion.
Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, hochwertige Eiweißquellen und gesunde Fette liefern Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für viele dieser Prozesse wichtig sind. Und hier macht es auch Sinn reichlich in die Kräuter- und Gewürzkiste zu greifen.

Nicht einzelne Lebensmittel machen den Unterschied – sondern das Gesamtbild.
Kleine Veränderungen schlagen perfekte Vorsätze
Vielleicht kennst du das: Montag beginnt die neue Ernährung. Dienstag läuft alles perfekt. Freitag gibt es Stress. Und Sonntag kippt dein Plan! So, oder so ähnlich, weil Ablenkungen, Gründe, Verschiebungen ... irgendetwas kommt gerne dazwischen.
Die Wahrheit ist: Unser Körper braucht keine Perfektion. Er profitiert von Regelmäßigkeit und schon kleine Veränderungen können langfristig einen Unterschied machen.
Vielleicht beginnt dein Weg mit einem zusätzlichen Glas Wasser. Mit einer Portion Gemüse mehr. Mit einem ausgewogenen Frühstück. Oder damit, häufiger selbst zu kochen. Nicht spektakulär. Aber erstaunlich wirkungsvoll, wenn daraus Gewohnheiten entstehen.
Was deinem Körper jeden Tag guttut
Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln. Oft helfen bereits diese einfachen, kleinen Schritte:
Mehr Farbe auf dem Teller
Je abwechslungsreicher Obst und vor allem Gemüse ausgewählt werden, desto vielfältiger ist die Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Und dabei darf man auch reichlich nach Kräutern greifen.
Ausreichend trinken
Wasser ist an nahezu allen Stoffwechselprozessen beteiligt und ein gutes Lösungsmittel. Gut hydriert lebt es sich jedenfalls reibungsloser.
Ballaststoffe nicht vergessen
Sie unterstützen eine normale Verdauung und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Sie nähren deine wunderbaren Darmbakterien und stützen so auch das Immunsystem.
Gute Fette bewusst wählen
Ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen, Samen, Olivenöl oder fettem Seefisch sollten Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Und manchmal lohnt es sich genau hinzuschauen und notfalls wirklich auch ein 'Ölwechsel' durchzuführen. (konsequente Anwendung der nützlichsten Öle).
Essen ohne Hektik
Wer langsam isst, nimmt Mahlzeiten oft bewusster wahr und genießt sie mehr. Stress gibt es schon genug in unserem Leben. Beim Essen darf der gern mal weg bleiben und so kann deine Mahlzeit auch deine kleine Auszeit werden.
Das sind nur ein paar der vielen kleine Bausteine für Gesundheit und Selbstheilung.
Mythos oder Wahrheit?
„Unser Körper muss entgiften.“
Für mich ist das kein Mythos, sondern eine Grundvoraussetzung für Gesundheit.
Jeden Tag verarbeitet unser Körper Stoffwechselprodukte und körperfremde Substanzen. Dabei leisten Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge Erstaunliches. Sie sind unsere natürlichen Entgiftungsorgane und arbeiten rund um die Uhr – oft, ohne dass wir etwas davon bemerken.
Die spannende Frage ist deshalb für mich nicht, ob Entgiftung wichtig ist, sondern wie wir diese körpereigenen Prozesse bestmöglich unterstützen können.
Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung, Schlaf und eine gut funktionierende Verdauung gehören für mich zu den Grundlagen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ansätze aus der Ernährungs- und Naturheilkunde, über deren Nutzen und Anwendung intensiv diskutiert und geforscht wird.
Diesen Fragen werde ich mich im Membershipbereich besonders widmen – offen, differenziert und mit Blick auf wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso wie auf praktische Erfahrungen.
Probier's mal aus
Ich lade dich ein auf einen kleinen Versuch.
Wähle in den nächsten drei Tagen eine Mahlzeit aus, die du bewusst etwas frischer und bunter gestaltest als sonst. - auch wenn es schon frisch sein sollte, oft geht noch was.
Vielleicht ergänzt du Gemüse. Besondere Kräuter. Vielleicht ersetzt du ein verarbeitetes Lebensmittel durch eine frisch zubereitete Alternative. Und dann genieße du dein Essen einfach ohne Handy. Bleibst also mit deiner Aufmerksamkeit bei der Mahlzeit und holst dich immer wieder dorthin zurück.
Beobachte anschließend: Wie fühlst du dich?

Selbstheilung ist Teamarbeit
Ernährung spielt eine wichtige Rolle.
Aber sie ist nur ein Teil des Ganzen.
Auch Bewegung, ausreichend Schlaf, Stressmanagement, soziale Beziehungen und – wenn nötig – eine medizinische Behandlung tragen dazu bei, Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
Es geht nicht darum, alles richtig zu machen. Es geht darum, deinem Körper jeden Tag ein kleines Stück mehr Unterstützung zu geben.
Und ganz ehrlich, das darf schon bei deinen Gedanken beginnen. Wer Heilung und Freiheit anstrebt, darf Verantwortung übernehmen. Auch für die eigenen Gedanken. Ein Schritt, der manchmal ganz schön herausfordernd sein kann, aber unendlich wirksam ist.
Glaube an Selbstheilung. Sprich und denke positiv mit/von dir. Verurteile dich nicht und andere ebenso wenig.
Oft sind es die kleinen Entscheidungen, die langfristig den größten Unterschied machen.
Neugierig geworden auf Selbstheilung und Ernährung?
Wenn dich das Thema Ernährung und Selbstheilung interessiert und du erfahren möchtest, wie du deinen Alltag Schritt für Schritt gesundheitsbewusst gestalten kannst. Wie gesunde, unterstützende Ernährung für dich und deinen Körper aussehen könnten. Und, welche vielen Bausteine neben der Ernährung dich unterstützen deine Selbstheilung zu aktivieren.
Dann lade ich dich herzlich ein, meine Landingpage zu meinem Member Bereich Ernährung & Selbstheilung zu besuchen.
Dort findest du weitere Informationen, was dich im Member Bereich erwartet. Von praktischen Impulsen und Anregungen, wie eine ausgewogene Ernährung aussehen könnte. Darüber hinaus, viele Möglichkeiten mehr, die deine Gesundheit sinnvoll unterstützen können – alltagstauglich, verständlich und leicht umsetzbar. Dazu zählt auch die wunderbare energetische Heilarbeit, ein wahrer Gamechanger.
Freu mich, wenn wir uns dort treffen!



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